• Frontiere-Grenzen

NOTIZIE

Samstag, den 18. November, Palazzo Scopoli, 17:00 Uhr – Preisverleihung

Am Samstag, den 18. November um 17.00 Uhr wird im historischen Palazzo Scopoli in Primiero aus dem Jahre Tausend die Preisverleihung stattfinden. Es werden alle Jurymitglieder (Carlo Martinelli, Pietro De Marchi, Lisa Ginzburg und Stefano Zangrando) anwesend sein, die über den Werdegang dieser neunten Ausgabe berichten und die Gewinner interviewen werden. Ein ganz besonderer Gast wird Dieter Oberdörfer sein (Bruder von Peter Oberdörfer): als Organist, Sänger und Komponist begleitet er die Preisverleihung mit Musikstücken am Klavier. Danach wird in Zusammenarbeit mit der "Casa del Cibo" ein Aperitif angeboten.
Die gesamte Bevölkerung ist eingeladen – wir freuen uns auf Sie.

104 eingereichte Erzählungen – Jury an der Arbeit, um die Gewinner zu küren

18. September 2017 • Die Arbeit der Jury der neunten Ausgabe von "Frontiere - Grenzen, der Literaturwettbewerb der Alpen" ist nun abgeschlossen. Dass der Preis sich mittlerweile im Panorama der Literaturwettbewerbe etabliert hat, ist auch von der Anzahl der diesjährigen Teilnehmer bestätigt: 104 Erzählungen – aufgeteilt auf die zwei Kategorien (unveröffentlichte bzw. bereits veröffentlichte Beitrage), 11 davon in deutscher Sprache.
Der Großteil der Erzählungen wurde aus Italien eingereicht, aber es sind auch Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Lichtenstein, Slowenien und der Schweiz zu verzeichnen. Die meisten Teilnehmer kamen aus folgenden Provinzen Italiens: Trient, Belluno, Bozen, Verona und Treviso.
Zur Info: 70% der Teilnehmer haben vom Preis über Internet erfahren. Die Preisverleihung wird am Samstag, den 18. November in Primiero stattfinden. Zur Jury gehören Carlo Martinelli (Vorsitzender), Pietro De Marchi, Lisa Ginzburg und Stefano Zangrando. Organisiert wird der Wettbewerb vom Kulturverein "La Bottega dell'Arte" in Zusammenarbeit mit den Trentiner Bibliotheken von Primiero und Canal San Bovo und der Südtiroler Autorenvereinigung und der Teilnahme der Autonomen Provinz Trient.

Die Freunde von "Frontiere-Grenzen" trauern um Peter Oberdörfer

10. Februar 2017 • Die unerwartete und schmerzhafte Nachricht kam gestern vom Krankenhaus Meran. Wo innerhalb nur weniger Wochen eine Krankheit uns Peter Oberdörfer weggenommen hat. Er war 56 Jahre alt und war seit der dritten Ausgabe im Jahr 2005 einer der Jurymitglieder von Frontiere-Grenzen, dem Literaturpreis der Alpen. Mehr als zehn Jahre lang war er zusammen mit Joseph Zoderer das "deutsche" Augenpaar unseres Preises, der sich der Zweisprachigkeit verschrieben hat. Darin eingeflossen ist auch seine langjährige Erfahrung innerhalb der Südtiroler Autorenvereinigung (SAV). Als er sich zu unserem Team gesellt hat, erschien er uns wie ein Kobold aus einem nordischen Märchen. Sprichwörtlich wurde die Schwierigkeit, mit ihm Kontakt aufzunehmen, sowohl via E-Mail als auch über das Telefon. Aber wenn der Moment kam, zu diskutieren, zu entscheiden, welche Erzählungen ausgezeichnet werden sollten und welche nicht, wurde der Austausch mit ihm eine wahre Freude. Seine Energie, sein Lächeln, seine Bescheidenheit und seine Leidenschaft fürs Schreiben und Lesen waren ansteckend. Es ist für uns ein Privileg gewesen, wichtige Momente mit Peter zu teilen. Die Familie von Frontiere-Grenzen wird ihn immer in Erinnerung halten. Und hier möchten wir ihm mit den biografischen Zeilen gedenken, die er für die Webseite des Literaturpreises ausgewählt hatte. Es scheinen Spuren einer reichen und freien, nie banalen kulturellen Präsenz eines Menschen durch, der stets auf dem Weg, auf der Suche war. Ciao Peter, ruhe in Frieden.

Deine Frontiere-Grenzen-Freunde

 

Peter Oberdörfer

Peter Oberdörfer wurde 1961 in Schlanders geboren. Er lebt in Meran. Ausbildung zum Schauspieler in Wien und Bologna (Abschluss 1986)
1987 – 1989 Straßentheater in Wien, Italien und Spanien.
1988 dreht er den Dokumentarfilm "Ramo secco", über den damals von der Schließung bedrohten Zug im Vinschgau.
1990 gründet er zusammen mit Giorgio Degasperi, Johanna Porcheddu und Karin Wallnöfer eine Theatergruppe im Rahmen des Theaters in der Klemme in Meran. Die Truppe experimentiert mit kollektiven Schreibweisen, so entsteht "Enantiodromia" (1990), weiterentwickelt 1991, und das Kinderstück "Toccata e fuga" (1990). 1991 wird die kollektive Schreibarbeit aufgegeben. Peter Oberdörfer schreibt in der Folge drei Stücke, die er auch selbst inszeniert und in denen er spielt: "Das Wunder". Groteske (1991), "Don Röschen". Monolog (1992), "Grimmelot". Kabarett (1994). 1995 erscheint eine Radioaufnahme von "Grimmelot".
1995 Abwendung vom Theater. Verschiedene Projekte an Schulen, außerdem leitet er Theater- und Erzählworkshops. Publikation von Erzählungen, Gedichten und Essays in Zeitschriften und Anthologien (sturzflüge, distel, kulturelemente, freitag, filadressa). 2005 kehrt er ans Theater zurück als Autor und Regisseur des Stücks "Die Temperatur der Wahrheit".
2005 erscheint sein erster Roman "Gischt".
2007 wird sein Theaterstück "Anna Jobstin" auf Schloss Prösels uraufgeführt.
Im Herbst 2008 erscheint sein Roman "Mauss".
2013 wurde sein Monolog "Kleist" uraufgeführt.
2014 folgte der kabarettistische Monolog "Fragen?"
2016 der satrirische Monolog "Grimm"
2017 wird eine erweitere und aktualisierte Fassung von "Fragen?" gespielt.
Von 2001 bis 2015 war Peter Oberdörfer Vorsitzender der Südtiroler Autorenvereinigung (SAV)

9^ LITERATURPREIS
FRONTIERE – GRENZEN

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